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#1 - Hoher Besuch

Lukas der Lokomotivführer über große Maschinen und Pferdestärken

Ja, es gibt ihn wirklich – und er ist auf NRWs Schienen unterwegs: Lukas den Lokomotivführer. Mit gerade einmal 17 Jahren startete er seine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer, jetzt hat er Pferdestärken und große Maschinen unter seiner Kontrolle. Was seinen Beruf so besonders macht, verrät er in unserer ersten Episode von Cockpit Karaoke.

 

 

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Fragen & Antworten

Wenn du dich für den Beruf als Lokführer/in interessierst, findest du auf der Jobkarte mit wenigen Klicks den passenden Job für dich. Alle offenen Stellen der Eisenbahnverkehrsunternehmen in NRW sind hier auf einen Blick gebündelt und lassen sich nach Berufsfeld und Berufserfahrung filtern.

Die Episoden zeigen das Cockpit aus dem Rhein-Ruhr-Express, kurz RRX. Mit insgesamt 800 Sitzplätzen, besserem Mobilfunkempfang und freiem WLAN erhöht der RRX schon jetzt die Qualität im Regionalverkehr. Bis Ende 2020 werden die neuen Züge auf fünf ​Linien für mehr Fahrkomfort und Barrierefreiheit sorgen.

Der Lokomotivführer Lukas ist eine fiktive Figur aus einem der beliebtesten Kinderbücher der 1960er-Jahre: Gemeinsam mit seinem besten Freund Jim begibt sich Lukas auf eine spannende Reise und bestreitet unzählige Abenteuer. Berühmt wurde die Geschichte des deutschen Schriftstellers Michael Ende vor allem durch die Augsburger Puppenkiste.

Die klassische Berufsausbildung zum Lokführer wird EiB-Ausbildung genannt. Die Abkürzung „EiB“ steht dabei für „Eisenbahner im Betriebsdienst“. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre. Während dieser Zeit werden den angehenden Lokführern nicht nur theoretische Bausteine über Fahrzeuge, Signale und Störfälle vermittelt. Begleitet von einem Ausbildungslokführer, fahren sie auch schon im regulären Schichtbetrieb. Anders als Umschülern ist es Lokführern mit einer EiB-Ausbildung zudem möglich, ihren Werdegang durch einen „Meister für Bahnverkehr“ zu ergänzen.

Für einen Ausbildungsbeginn wird keine konkrete Altersgrenze vorgegeben. Für dich jedoch wichtig zu wissen: Auf der freien Strecke dürfen ausgebildete Lokführer erst ab einem Alter von 20 Jahren fahren. Sind sie bei Abschluss ihrer Ausbildung jünger, werden sie im Rangier- und Bereitstellungsdienst eingesetzt.

Triebfahrzeugführer (Tf) ist eine andere Bezeichnung für Lokführer und ganz einfach zu verstehen: Sie beschreibt eine Person, die ein Triebfahrzeug – also Züge im Güter- oder Personenverkehr – bedienen darf.

Die Züge im NRW-Nahverkehr haben durchschnittlich etwa 3.000 PS, der RRX sogar mehr als 5.400 PS. Allerdings wird die Antriebsleistung eines Nahverkehrszuges nicht in Pferdestärken, sondern in Kilowatt bemessen. Der RRX verfügt über ein leistungsfähiges Antriebssystem mit bis zu 4.000 Kilowatt und schafft Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde.

Etwa zehn verschiedene Fahrzeugmodelle in unterschiedlichen Baureihen sind im NRW-Nahverkehr auf der Schiene im Einsatz. Einige tragen außergewöhnliche Namen wie FLIRT, KISS, LINT, Desiro oder Talent. Andere werden schlicht als Triebwagen nach ihrer jeweiligen Baureihe benannt. Lokführer werden regelmäßig geschult und weitergebildet, damit sie verschiedene oder neue Fahrzeugtypen sicher fahren können. Für jede Baureihe, also für jeden Zugtyp, müssen sie quasi einen extra „Führerschein“ machen.

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