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#6 - Heilige Hallen

Junglokführer Tobias besingt wunderbare Landschaften und den Personenverkehr.

Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang: Sein Cockpit ist wie eine heilige Halle und die fantastische Aussicht dort gehört immer nur ihm! Darüber hinaus kennt Junglokführer Tobias viele gute Gründe, warum sein Beruf kein 08/15-Job ist. Er ist ganz sicher Lokführer aus Leidenschaft.

 

 

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Fragen & Antworten

Wenn du dich für den Beruf als Lokführer/in interessierst, findest du auf der Jobkarte mit wenigen Klicks den passenden Job für dich. Alle offenen Stellen der Eisenbahnverkehrsunternehmen in NRW sind hier auf einen Blick gebündelt und lassen sich nach Berufsfeld und Berufserfahrung filtern.

Für Lokführer/innen gibt es eine Unternehmenskleidung. Das ist aber keine steife Uniform. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen stellen ihren Mitarbeitenden eine Auswahl bereit. Bequeme Jeans, Poloshirts und Blousons sowie Sneakers stehen dabei für einen schicken und doch legeren Look. Wer mag, kann aber auch eine Kombi mit Bundfaltenhosen, Hemd und Krawatte tragen.

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Zahl der Fahrgäste in S-Bahn, Regionalbahn oder Regionalexpress hängt u.a. vom Zugmodell, von der Linie und auch von der Tageszeit ab. Im Berufsverkehr sind die meisten Nahverkehrszüge in NRW bis auf den letzten Stehplatz voll belegt. In den Abend- und Nachtstunden dagegen ist nur die Hälfte aller Plätze besetzt. Ein RRX in Doppeltraktion, bei der zwei Zugeinheiten zusammengekuppelt fahren, bietet insgesamt 800 Sitzplätze. Dazu kommen noch Stehplätze.

Lokführer/innen fahren nicht immer dieselbe Strecke, aber sie haben ihre festen Strecken. Denn aus Sicherheitsgründen müssen sie Streckenkunde haben, also ihre Strecken gut kennen. Bei neuen Strecken fahren sie deshalb zunächst immer in Begleitung erfahrender Kollegen.

Nein. Auch ausgebildete Lokführer/innen können nicht jeden Zug fahren. Für jeden Zugtyp und jede Baureihe müssen sie einen extra „Führerschein“ machen.

Die Unterschiede sind durch die Fahrtstrecken sowie durch die Züge gegeben. Lokführer im Nahverkehr fahren zumeist kürzere Strecken und arbeiten eher in der Nähe ihres Wohnorts. Im Fernverkehr sind Lokführerinnen auch schon mal auf weiteren Strecken unterwegs, zum Beispiel von München nach Kassel. Außerdem erreichen die Züge im Fernverkehr eine höhere Geschwindigkeit. Der RRX als moderner Nahverkehrszug fährt bis zu 160 Kilometer pro Stunde. Der ICE 4 hat eine Spitzengeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde.

Egal ob im Personen- oder im Güterverkehr: Lokführer/innen tragen eine hohe Verantwortung entweder für hunderte Menschenleben oder für Sachwerte in Millionenhöhe. Unterschiede im Berufsbild ergeben sich u.a. durch die verschiedenen Züge. Güterzüge bestehen aus anderen Wagen, sind unterschiedlich lang und schwer. Das erfordert eine etwas andere Fahr- und Bremsweise.

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