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#einTagimLeben eines Lokführers

Seit drei Jahren ist Cihad Kayman Lokführer bei National Express. Wir haben den 29-Jährigen bei einer Mittagsschicht begleitet – auf seiner Lieblingsstrecke, dem Rhein-Münsterland-Express mit der Linie RE 7 zwischen Rheine und Krefeld: ein Einblick in den Arbeitsalltag eines Lokführers.

Cihad Kayman steigt in den Führerstand eines Zuges ein.

© National Express

11.57 Uhr:
Dienstbeginn in Hamm für die Mittagsschicht. Nachdem er sich am Gleis telefonisch bei der Leitstelle zum Dienst angemeldet hat, übernimmt Cihad den Lokführerstand, direkt am Bahnsteig. Va­ria­ble Ar­beits­zei­ten? Für ihn kein Thema. Bis 10.00 Uhr hat er heute ausgeschlafen.

 

 

 

 

 

 

 

Cihad Kayman sitzt im Führerstand eines Zuges und macht sich Notizen.

© National Express

12.00 Uhr:
Pünktlich zur Abfahrtszeit startet Cihad, nach Zustimmung und Signalfreigabe, seine Fahrt. In fünf bis sechs Minuten kommt schon der nächste Halt. Geht’s nach Fahrplan, braucht sein Zug für die gesamte Strecke Rheine – Krefeld 3 Stunden und 16 Minuten.  

 

 

 

 

 

 

 

Cihad Kayman lenkt einen Zug das Gleis entlang.

© National Express

12.20 Uhr:
Während der Fahrt ist höchste Konzentration erforderlich. Ob Fahrweg, Signale oder Oberleitung – der Lokführer hat immer alles im Blick. Gibt es vielleicht Unregelmäßigkeiten am Gleis? Bei Regen- und Winterwetter muss er auch auf mögliche Gefahrenstellen, wie schlüpfrige Schienen (Laub auf der Schiene), verlängerten Bremsweg, schlechte Sicht bei Nebel, achten.

 

 

 

 

 

 

Nahansicht eines Führerstandes, vor dem Cihad Kayman mit Notizen sitzt.

© National Express

12.45 Uhr:
Mit 160 Kilometern pro Stunde erreicht der RE 7 seine Höchstgeschwindigkeit. Aber auf einigen Abschnitten kann Cihad durchschnittlich nur 70 km/h fahren. Den Tacho behält er also immer im Auge, ebenso die Anzeigen im maschinentechnischen Display oder das Bremsdruckbarometer.

 

 

 

 

 

 

 

Cihad Kayman lenkt den Zug in den Kölner Hauptbahnhof ein.

© National Express

15.18 Uhr:
Einfahrt in einen vollen Kölner Hauptbahnhof. Hier ist besondere Konzentration gefragt, da die Fahrgäste nicht immer hinter der weißen Linie bleiben, bis der Zug hält. Aber auch hier behält Cihad alles im Blick.   

 

 

 

 

 

 

 

 

Cihad Kayman steht vor einem Spindschrank und öffnet seinen Spind.

© National Express

15.30 Uhr:
Im Pausenraum in Köln. Die Pause bei dieser Mittagsschicht dauert rund 30 Minuten. Je nach Schicht und Dienstplan kann Cihad bei seinen Pausen mal 30, mal aber auch 60 Minuten ausspannen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Cihad Kayman hält ein Tablet in Händen auf denen Informationen für seine nächste Fahrt abgebildet sind.

© National Express

16.10 Uhr:
Die Pause ist zu Ende, am Tablet checkt Cihad die Daten für seine nächste Fahrt und ob Störungen oder unvorhergesehene Verspätungen zu beachten sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

Cihad Kayman steht im Ausgang des Führerstandes und hält seine Jacke in der Hand, ein anderer Lokführer steht vor der Tür.

© National Express

16.38 Uhr:
Die Schicht geht weiter. Cihad übernimmt seine nächste Fahrt. Ein kurzer Austausch mit dem zuvor diensthabenden Kollegen und dann geht’s direkt wieder los!

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick aus dem Führerstand auf den Bahnhof Dormagen.

© National Express

18.01 Uhr:
Pünktliche Ankunft in Dormagen. Eine angenehme Fahrt, bei ruhigem Wetter mit guter Sicht, ohne besondere Vorkommnisse oder Störungen im Betriebsablauf. Pünktlich sein und Fahren nach Fahrplan machen Spaß!

 

 

 

 

 

 

 

 

Cihad Kayman geht eine Bahnhofstreppe hinunter.

© National Express

20.00 Uhr:
Feierabend. Zurück in Hamm ist Cihad nun auf dem Weg nach Hause. In dieser 8-Stunden-Schicht ist er 6 Stunden und 11 Minuten Zug gefahren. Jetzt kann er sich mindestens elf Stunden ausruhen, bevor die nächste Schicht beginnt. 

 

 

 

 

 

 

 


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Titelbild: © National Express