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Neue Hemden freuen Umwelt und Haut

Mit Kurzarmhemden aus einem besonders umweltfreundlichen Material setzt die Deutsche Bahn ein klares Zeichen in punkto Nachhaltigkeit. Dieses Projekt ist eines der Beiträge des Konzerns auf dem Weg zu seinem Klimaschutzziel 2030. Auch der Schienenpersonennahverkehr in NRW ist in punkto Nachhaltigkeit bereits in Richtung Zukunft unterwegs.

Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn tragen in diesem Sommer neue Kurzarmhemden. Sie sehen nicht nur schick aus, sondern sind auch besonders umweltfreundlich. Das liegt an dem Material, aus dem sie hergestellt sind. „Das Gewebe aus Holzfasern und dem innovativen Hightech-Stoff infinito® spart bei seiner Herstellung im Vergleich zu Baumwolle erhebliche Mengen an Wasser ein und ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar“, so Dr. Klaus Vestner, Leiter Arbeits- und Umweltschutz bei DB Regio. Da es gleichzeitig schadstofffrei ist, atmet auch die Haut auf.
Zusätzlich überzeugt das neue Kleidungsstück durch einen weiteren Aspekt: Hat das Hemd ausgedient, wird es nicht einfach entsorgt, sondern als Wertstoff wieder in die Herstellung eines neuen Produktes eingebracht. So entsteht ein Kreislauf, den man auch als Cradle-to-Cradle-Prinzip bezeichnet. Dieses Konzept basiert auf der Idee, dass alle Produkte aus recycelten Materialien hergestellt werden und nach ihrem Gebrauch wieder in die Produktion neuer Erzeugnisse eingehen. Aus diesem Grund sind die neuen Hemden der DB auch mit dem sogenannten Cradle-to-Cradle-Zertifikat der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH, Mitbegründerin dieser Bewegung, ausgezeichnet.

NRW-Nahverkehr setzt auf Energiesparen

Die Nahverkehrsunternehmen in NRW haben die Zeichen der Zeit ebenfalls erkannt: Energiesparen steht hier ganz oben auf der Agenda. Die Abellio GmbH mit ihrem Tochterunternehmen WestfalenBahn und Keolis Deutschland betreiben sogar ein zertifiziertes Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001:2011. Die Züge der DB Regio NRW konnten 2017 ihren Stromverbrauch sogar um rund 25 Millionen Kilowattstunden senken. Mit dieser Menge könnte man beispielsweise rund 25 Millionen Maschinen Wäsche waschen oder 125 Millionen Stunden Arbeitszeit am PC verbringen. Was in der Automobilindustrie erst in den Kinderschuhen steckt, wird in der Bahnbranche bereits gelebt. Auch bei National Express setzt man auf Elektromobilität. Insgesamt 35 Elektrotriebzüge setzt das Unternehmen National Express auf der Linie des RE7 zwischen Rheine und Krefeld Hbf sowie auf der Linie der RB 48 zwischen Wuppertal-Barmen und Bonn-Mehlem ein. Auf der Strecke zwischen Oberhausen und Duisburg-Ruhrort sowie zwischen Oberhausen und Dorsten verkehren besonders verbrauchsarme Dieseltriebwagen der NordWestBahn.

 

Bild: © www.wir-machen-das.nrw