Top 5: Bahn-Romane

Platz nehmen, Buch aufschlagen, versinken – in der Bahn hat man genug Zeit, um entspannt ein Buch zu lesen. Wir stellen unsere Top 5 der Bahn-Romane vor.

Immer muss man mit Stellwerksbränden, Streiks und Tagebrüchen rechnen (Sarah Meyer-Dietrich)

Nur weg aus diesem Leben. Sie steigt in Castrop-Rauxel in den nächstbesten Zug, fährt planlos durchs Ruhrgebiet. Verliert sich im Gewirr aus Städten und Menschen. Denn die Geschichten, die sie in den Gesichtern der Mitreisenden zu entdecken meint, vermischen sich immer mehr mit den Schatten der eigenen Biografie … ein rhizomatisches Verwirrspiel um Familie, Liebe und Identität.

Meine Welt der Fahrzeuge: Unterwegs mit dem Zug (Susanne Gernhäuser)

Anhand detaillierter Schaubildern erklärt Susanne Gernhäuser den neugierigen Betrachtern des Buches die Bahnhofshalle, den Bahnsteig und die verschiedenen Züge von innen und außen. Kindgerechte Sachinformationen werden durch lustige Geschichten ergänzt. Ein unentbehrlicher Reisebegleiter für kleine Fahrgäste.

Der Lokführer hat den Zug verpasst (Marc Krüger)

Bahnansagen? Für Reisende auf den „Unterwegs-Bahnhöfen“ ein steter Quell der Freude. Denn wenn Bahnmitarbeiter selbst zu Poeten werden, ist beste Unterhaltung garantiert: Sprüche wie „Denken Sie an die Pinguine. Dann ist die kaputte Klimaanlage nicht so schlimm“ oder „Müll und Ehemänner bitte nicht im Zug zurücklassen“ lassen erahnen, wie viel Potential in einem Zugbegleiter steckt.

Nachtzug nach Lissabon (Pascal Mercier)

Raimund Gregorius, Lateinlehrer, lässt plötzlich sein wohlgeordnetes Leben hinter sich und setzt sich in den Nachtzug nach Lissabon. Im Gepäck: das Buch des Portugiesen Amadeu de Prado, dessen Einsichten in die Erfahrungen des menschlichen Lebens ihn nicht mehr loslassen. Wer war dieser Amadeu de Prado? Es beginnt eine rastlose Suche kreuz und quer durch Lissabon, die Suche nach einem anderen Leben und die Suche nach einem ungewöhnlichen Arzt und Poeten, der gegen die Diktatur Salazars gekämpft hat.

Mord im Orient Express (Agatha Christie)

Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul – Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, die wie gemacht ist für den Meisterdetektiv.