Cookie Consent by PrivacyPolicies.com
Ein Mann putzt eine Scheibe mit einem Einseifer und Glasreiniger.

Zugreinigung bei DB Regio: Eine (blitz-)saubere Sache

Einseifen, abspülen, blankpolieren: Damit die Bahnen im nordrhein-westfälischen Nahverkehr sauber durch die Region fahren können, steht eine regelmäßige Zugwäsche auf dem Programm. Ein Einblick in die Zugreinigung bei DB Regio.

Wenn sich die Nacht über NRW legt und langsam Ruhe auf den Schienenstrecken einkehrt, geht der Betrieb in den bundesweit 53 Waschanlagen der DB Regio erst richtig los. Rund 1.400 Reinigungskräfte kümmern sich um die Reinigung der Züge –sowohl von innen als auch von außen – und folgen dabei einem regelmäßigen Turnus. Jede Nacht steht die Innenreinigung an, bei der unter anderem Tische, Griffe und Fenster abgewischt sowie Mülleimer geleert und Toiletten geputzt werden. Alle zwei Wochen nehmen sich die Mitarbeiter zudem die Fußböden und Scheiben vor. Eine intensive Grundreinigung inklusive Wände, Decken und Polster findet alle sechs Wochen statt, dabei kommt eine Hochleistungs-Bodenreinigungsmaschine zum Einsatz.

Waschanlage für Züge

Damit die DB-Züge auch von außen weiterhin im typischen Rot erstrahlen, steht im Schnitt alle ein bis zwei Wochen eine Außenreinigung auf dem Programm. Hierbei fahren die Züge durch eine Waschanlage, die ähnlich funktioniert wie eine Autowaschstraße. Bei einem Waschvorgang, der 40 bis 50 Minuten dauert, werden knapp 40 Liter Wasser pro Meter Zug verbraucht. Dank eines Kreislaufsystems können davon jedoch bis zu 60 Prozent als Waschwasser wiederverwendet werden. Der Rest wird in einer Abwasserbehandlungsanlage so aufbereitet, dass er bedenkenlos in die Kanalisation eingeleitet werden kann.

Um Graffiti zu entfernen, reicht die Waschanlage allerdings nicht aus: Dafür müssen die Reinigungskräfte mit speziellen Reinigungsmitteln per Hand am Zug arbeiten. Der Umwelt zu Liebe kommen hier möglichst schonende, pH-neutrale Mittel zum Einsatz. Am Ende der Nacht und nach einem Reinigungsdurchlauf glänzen die DB-Züge dann wieder in aller Frische.

Weitere spannende Artikel